| Warum funktionieren Diäten nicht?
Diäten
machen hungrig und schlecht gelaunt, aber bestimmt nicht dauerhaft
schlank. Diäten stülpen uns in den meisten Fällen
ein Konzept über, dass mit unseren individuellen Vorlieben
und Gewohnheiten nichts zu tun hat. Auch wenn es uns gelingt,
über einen begrenzten Zeitrum von einigen Wochen den
Vorschriften zu folgen, scheitern wir spätestens im nächsten
Urlaub, bei der nächsten Einladung, dem bevorstehenden
Weihnachtsfest oder wenn Sorgen und Probleme uns plötzlich
belasten.
Ernährungsmediziner
wissen inzwischen:
eine Ernährungsumstellung
hat nur dann Aussicht auf langfristigen Erfolg, wenn Sie
sich möglichst nah an die bisherige Ernährungsform
anlehnt. Je mehr Gewohntes und Vertrautes bleiben darf,
desto größer ist die Chance auf Dauerhaftigkeit. |
Ernährungsberatung nimmt den Einzelnen ernst und sucht
gemeinsam mit dem Betroffenen eine neue Ernährungsform,
die im Alltag umsetzbar ist, die die Vorlieben und Abneigungen
berücksichtigt.
Diäten dagegen geben meist ein strenges Mahlzeitenmuster
vor. Einseitige Modediäten basieren überwiegend
auf einer eingeschränkten Lebensmittelauswahl und einer
starken Energiereduktion. Die sogenannten Formula-Diäten
ersetzen ganze Mahlzeiten durch spezielle Drinks. Crashdiäten
locken durch ihre kurze Dauer, enttäuschen aber danach
mit einer noch schnelleren Gewichtszunahme. Die Blutgruppendiät
verspricht Erfolg mit einem gänzlich anderen Prinzip,
Trennkost, Low-Fat, Brigitte-Diät, Atkins-Diät und
viele andere werben damit, dass sie "super-einfach"
durchzuführen, sättigend und schmackhaft seien und
garantiert zur langersehnten Abnahme führen. Aber was
passiert nach Beendigung der Diät?
| Eine von heute
auf morgen übergestülpte neue Essweise hilft
vielleicht kurzfristig, führt aber nicht zu einer
Änderung des Essverhaltens, dass für immer beibehalten
werden muss. |
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